Hamburg öffnet die Aktenorder

Nun ist es endlich offiziell gestartet: Hamburgs Transparenzportal. Damit ist Schluss mit dem Amtsgeheimnis, denn Hamburgs Verwaltung öffnet die Aktenordner und stellt die Verwaltungsdaten ins Internet. Damit setzt sich Hamburg bundesweit an die Spitze. Nirgendwo sonst ist das Verwaltungshandeln so transparent und nachvollziehbar, wie in Hamburg. Jeder von uns kann nun im Internet nachlesen, welche … Weiterlesen …

Transparenzgesetz tritt in Kraft

Morgen tritt das Transparenzgesetz in Hamburg in Kraft. Im Juni hatte die Bürgerschaft das Gesetz einstimmig beschlossen. Dem voraus gingen die Verhandlungen mit der Initiative „Transparenz schafft Vertrauen“, die das Thema über angeschoben hatte.
Das Transparenzgesetz löst das bisherige Informationsfreiheitsgesetz ab. Hierdurch wird es den Bürgerinnen und Bürgern in Hamburg ab Samstag ermöglicht, in bundesweit einmaligem Umfang Informationen aus Politik und Verwaltung zu erhalten.

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Alles klar in Hamburg – Vorhang auf für das neue Transparenzgesetz

Heute wird die Hamburgische Bürgerschaft fraktionsübergreifend für ein Hamburgisches Transparenzgesetz (HmbTG) stimmen. Damit kommt sie nicht nur einer Forderung der Volksinitiative „Transparenz schafft Vertrauen“ entgegen, sondern erweist auch der Demokratie einen großen Dienst. Ich selbst habe mich in der Vergangenheit sehr stark gemacht für ein Open-Data-Portal in Hamburg und war auch an den Verhandlungen beteiligt und bin froh, dass wir uns auf einen vernünftigen Kompromiss geeinigt haben, der dem Anliegen nach mehr Transparenz und Offenheit in der Verwaltung entspricht und andererseits die Funktionsfähigkeit der Stadt bewahrt.

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Neues zu Open Data in Hamburg

Im August hatte ich ja über die Situation von Open Data in Hamburg berichtet. Aus meiner Kleinen Anfrage an den Senat gingen nicht nur die bereits öffentlich zugänglichen Daten hervor, sondern auch die Pläne für die Zukunft. Nun nimmt der Open Data-Zug weiter Fahrt auf. Die Finanzbehörde wird künftig den einen freien Zugang zu weiteren ausgewählten Daten zur Verfügung stellen. Dazu soll noch in diesem Jahr ein sogenanntes Open-Data-Portal aufgebaut werden.

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Open Data in Hamburg

Jeden Tag hantieren wir mit einer Unmenge an Daten. Wir rufen Fahrpläne im Internet auf, schauen uns Statistiken an, berechnen unsere Routen mit Kartendiensten oder recherchieren in Gesetzestexten. Grundlage dieser Informationen sind häufig aus Steuergeldern finanzierte Daten. Dabei schlummern in den behördlichen Datenbanken noch weitaus mehr nützliche nicht-personenbezogene Daten, die der Öffentlichkeit nicht oder nur sehr eingeschränkt zugänglich sind.
Das Prinzip von Open Data sieht vor, dass diese Daten strukturiert und maschinenlesbar zur Verfügung gestellt werden. Dadurch lassen sie sich filtern, auswerten und in anderen Anwendungen weiterverarbeiten. Daraus entstehen häufig Anwendungen, die einen erheblichen Nutzwert haben. Beispielsweise wird auf der Seite http://bund.offenerhaushalt.de/ der Haushalt anschaulich dargestellt.

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